Langfassung unseres Online Newsletters - Alles Wissenswerte zum Thema Homocystein
Homocystein – was ist das eigentlich?
Homocystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure. Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen Proteine zusammengesetzt sind. Homocystein kommt üblicherweise im menschlichen Blut in kleiner oder großer Konzentration vor und entsteht beim Stoffwechsel als Metabolit der Aminosäure Methionin. Die so genannte Methylierung ist einer der fundamentalen Lebensprozesse, bei dem bestimmte Methylgruppen von anderen Molekülen weggenommen oder ihnen hinzugefügt werden. Auf diese Weise bildet der Körper die Substanzen, die er braucht, oder er zersetzt diejenigen, die er nicht benötigt. Kurz gesagt, er transformiert biochemische Substanzen. Der Vorgang der Methylierung findet in jeder Sekunde in unserem Körper milliardenfach statt.
Ein gesunder Organismus bemüht sich, Homocystein durch eine andere Methylgruppe wieder zu Methionin zurückzuverwandeln. In weiteren Schritten entsteht dann entweder S-Adenosyl-Methionin, kurz SAMe genannt, oder über die Zwischensubstanz Cystein mit Hilfe eines weiteren Enzyms der bedeutende Radikalenfänger Glutathion. Beides, SAMe und Gluthation, sind lebenswichtige und heilende Substanzen. SAMe wirkt gegen Depressionen, Arthritis und schützt die Leber, während Gluthation eine starke Entgiftungssubstanz und ein wichtiges Antioxidans ist.
Wenn Homocystein zu gering umgebaut wird, mangelt es dementsprechend an SAMe und Glutathion. Ein erhöhter Homocysteinspiegel bedeutet also nicht nur, dass die toxische Wirkung des Homocysteins auf die Gefäße ansteigt, sondern auch immer, dass die heilenden und schützenden Funktionen von SAMe und Glutathion abnehmen.
Für diese Stoffwechselvorgänge der Methylierung braucht der Organismus drei Substanzen als Coenzyme: B12, B6 und Folsäure. Oft fehlen diese drei Vitamine. Als Folge des Mangels schnellen die Homocysteinwerte nach oben und es wird kritisch für die Gesundheit.
Ab wann Homocystein-Werte kritisch werden
Ein problematisch erhöhter Homocysteinspiegel beginnt nach Meinung einiger Experten ab 11, andere nennen einen Wert von 9. Uwe Karstädt, Heilpraktiker und Verfasser des Bestsellers „Dreieck des Lebens“ und damit einer der besten Homocystein-Kenner überhaupt, ist sogar überzeugt, dass man dauerhaft einen Wert über 7,5 nicht tolerieren sollte. Diese Ergebnisse wurden von Dr. Ann Fenech bestätigt und in der «New York Academy of Sciences» veröffentlicht. Sie fand heraus, dass Schäden an den Chromosomen mit niedriger Folsäure und Vitamin B12 und dementsprechend hohen Hcy-Werten einhergingen. Ihre Schlussfolgerung war, den optimalen Homocysteinwert auf 7,5 festzulegen, um Schädigungen der DNA zu vermeiden. Es ist daher anzustreben, diesen Wert zu erreichen oder zu halten.Erhöhte Homocystein-Werte im Blut sind unnatürlich und haben zwei mögliche Ursachen. Bei einem Drittel der Menschen sind die Gene dafür verantwortlich, während der Rest der hohen Werte – immerhin fast 70 Prozent – durch Mangelversorgung mit B-Vitaminen verursacht wird. Eine weitere Rolle spielt das Alter. Bei den zwei Dritteln der Menschen mit Vitaminmangel steigt die Kurve des Homocystein-Wertes steil an, wenn die Betroffenen älter als 40 Jahre sind. Bei Patienten, die über 70 Jahre alt sind und diese Problematik aufweisen, ist der Homocysteinspiegel am höchsten, wobei mehr Männer als Frauen zur Risikogruppe gehören.
Warum Homocystein gefährlich ist
Ähnlich wie Cholesterin schädigt Homocystein die Gefäßwände. Es fördert die Einlagerung von Fetten in die Gefäßwände, so dass sie ihre Elastizität verlieren (Stichwort Gefäßverkalkung) und Symptome wie Gedächtnisschwäche oder Durchblutungsstörungen auftreten können. Die Oxidation von LDL-Cholesterin wird erleichtert. Homocystein steigert die Blutviskosität und aktiviert die Thrombogenese (Entwicklung von Thrombosen) bei gleichzeitiger Störung der Fibrinolyse (Blutgerinnungshemmung und Blutgerinnselauflösung).
Welche Krankheiten Homocystein begünstigt
Im direkten und engen Zusammenhang mit dauerhaft erhöhten Homocysteinwerten stehen * Beschleunigter Alterungsprozess, Morbus Alzheimer, Anämie (wenn sie mit Vitamin-B-Mangel in Zusammenhang steht), Angina pectoris (Herzenge durch verstopfte Herzkranzgefäße), Arthritis (Osteoarthritis und rheumatoide Arthritis), Arteriosklerose, Autoimmunerkrankungen (wie insulinabhängiger Diabetes, Spondylitis, Rheumatoide Arthritis, Schilddrüsenunterfunktion, Hashimoto), Brustkrebs, Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS), Morbus Crohn, Colitis ulcerosa (mit Hcy-Wert über 40), Demenz (Altersschwachsinn), Depressionen (besonders bei Frauen), Diabetes (Insulinabhängig und -unabhängig), Dickdarmkrebs, Down Syndrom (Mütter von Trisomie 23-Kindern weisen hohe Hcy-Werte auf, während die Kinder niedrige Hcy-Werte haben), Epilepsie (bei Kindern wie Erwachsenen), Erektionsstörung, Fehlgeburten, Fibromyalgie (besonders mit CFS), Geburtsdefekte (Hasenscharte, Frühgeburten, Harnleiterdefekte,
Herzfehler), Gedächtnisverlust im Alter, Gefässspasmus, sowohl cerebral (mit Folge eines Gehirnschlags) wie auch coronal (mit Folge eines Infarktes oder Arrhythmien), Gehirnschrumpfung (bei «normalen, gesunden» älteren Menschen), Generelle Krebserkrankungen (Dickdarm, Schilddrüse, Haut), Geistige Behinderung, Glaukom, Gluthation-Mangel der Leber, des Gehirns oder generell (beschleunigt den Alterungsprozess und den Beginn von Morbus Alzheimer, schädigt die Leber, erhöht die Gefahr von stressbedingtem Magengeschwür. Außerdem steht Gluthation-Mangel im Zusammenhang mit Schlafstörungen, Katarakt, Allergien, Krebserkrankungen von Lunge, Prostata, Haut, Blase und Leber), Herzfehler, die schon als Geburtsanomalie vorliegen, Herzinfarkt, Leberzirrhose, Leberfibrose (inklusive alkoholischen Ursprungs), Leukämie, Lungenembolie, Migräne, Nierenversagen, chronische Nierenschwäche (Dialyse-Patienten), Osteoporose, Parkinson, Polycystische Eierstöcke, Postmenopausensyndrom, Psoriasis, Rheumatoide Arthritis, Schilddrüsenkrebs, Schilddrüsenstörungen (Thyroiditis, Hypothyroidismus, Hashimoto), Schilddrüsenunterfunktion, speziell die Autoimmunerkrankung Hashimoto, Schizophrenie, Schlaf-Apneu im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Schwangerschaftsprobleme (Fehlgeburt, Präeclampsie,Gestose, Frühgeburt usw.), Thrombose, Unfruchtbarkeit durch reduzierte Spermabeweglichkeit (Motilität), Zöliakie
Das spannenste Forum zum Thema Homocystein
Das aus unserer Sicht spannendste und beste Forum zur Thematik ist das Homocystein-Forum
Das umfassendste Buch zum Thema Homocystein
Wurde von Heilpraktiker Uwe Karstädt geschrieben und heisst „Das Dreieck des Lebens“, kostenlose Leseproben findet man unter karstaedt-buecher.com
Das am häufigsten verwendete Mittel zur Homocysteinsenkung
Ist der patentierte Homocysteinsenker mit dem Namen Synervit, siehe Synervit
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