Leberzirrhose ist nicht länger ein Todesurteil. Die in München beheimatete Biotechnologie-Firma HumanAutoCell (HAC) hat ein neuartiges, revolutionäres Verfahren entwickelt, bei dem den Patienten in einer ersten Operation ein kleines Stück der kranken und durch Bindegewebe vernarbten Leber entnommen wird. Das Leberstück wird im Labor nach einem patentiertem Verfahren behandelt, auf Tissues (dreidimensionale Schwämme) aufgetragen, die in einem zweiten Eingriff die Bauchdecke gepflanzt werden. Im Körper vermehren sich die Leberzellen auf den Tissues und übernehmen nach einigen Wochen Leberfunktionen.
Knapp 60 Patienten haben das Verfahren schon durchlaufen. Die Statistik zeigt, dass das Verfahren bisherigen Behandlungen überlegen ist. Einige der eigentlich zum Tode geweihten Patienten lebt schon länger als zwei Jahre mit der Neo-Leber, die meisten länger als 18 Monate. Die Kassen übernehmen bereits die Kosten.
Mehr Informationen gibt es im Internet unter humanautocell oder direkt bei der HumanAutoCell GmbH, Arnulfstr. 197, D-80634 München, Telefon: (089) 45 16 29 55.