Vorsicht in der Grillzeit mit triefendem Öl

Traurig, aber wahr: Beim Grillen über Holzkohle entstehen im Fleisch krebserregende Stoffe, besonders wenn heißes Öl in die Glut tropft. Allerdings gilt etwas Ähnliches für scharf oder lange in der Pfanne gebratenes Fleisch: Hier entstehen andere Stoffe, die aber ebenfalls Krebs auslösen können. Menschen, die viel gegrilltes oder gut durchgebratenes Fleisch essen, erkranken häufiger an manchen Arten von Tumoren, zum Beispiel an Darm- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs. Wie viel größer die Gefahr von gegrilltem im Vergleich zu gebratenem Fleisch ist, weiß niemand genau. In jedem Fall sollte man schwarze Krusten und tropfendes Bratfett vermeiden – wie weit sich das Krebsrisiko dadurch mindern lässt, ist bisher nicht bezifferbar.

Quelle: Zeit.de - Ernährungsmythen vom Tisch