Wer mindestens vier Wochen vor einer Operation mit einer Nikotinersatztherapie beginnt, kann sein Risiko für Wundheilungsstörungen halbieren. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Bonn. Bei einer Nikotinersatztherapie wird dem Körper über Pflaster oder Kaugummi Nikotin zugeführt, um Entzugserscheinungen zu lindern, die bei einem Rauchstopp auftreten. In Studien hatten nur 14 Prozent der rauchenden Patientinnen und Patienten Wundheilungsstörungen, wenn sie mindestens vier Wochen vor der Operation eine Nikotinersatztherapie erhielten. Ohne Nikotinersatztherapie war dies bei 28 Prozent der Fall. Wundheilungsstörungen gehören zu den nach einer Operation häufigen Komplikationen. (www.iqwig.de)
Quelle: Rauchstopp vor OP steigert Heilungschancen