Die Apotheken-Umschau listet rechtzeitig zum Frühjahrsputz auf Ihrer Internet-Seite auf, welche Putzmittel gefährlich werden und Allergien auslösen können. Diplom-Chemikerin Dr. Silvia Pleschka vom Deutschen Allergie- und Asthmabund rät, auf Sprühreiniger, Backofensprays und andere Zerstäuber möglichst ganz zu verzichten. Sie sagt: „Der fein verteilte Nebel kann eingeatmet werden und die Atemwege reizen. Das lässt sich auch durch Wegdrehen nicht verhindern“. Ähnliches gilt für pulverartige Haushaltsmittel wie Teppichreinigungspulver und manche Scheuermittel. Um erst gar nicht zur Chemiekeule greifen zu müssen, hilft Vorbeugung. So lassen sich beispielsweisefrische Flecken leichter entfernen als eingetrocknete, und Abflüsse verstopfen weniger leicht, wenn Auffangsiebe zum Einsatz kommen. Völlig unnötig ist die Verwendung antibakterieller Reinigungsmittel, von denen auch das Umweltbundesamt und das Robert Koch-Institut abraten. Dr. Silvia Pleschka: „Diese Mittel belasten die Umwelt und beeinträchtigen das Hautmilieu.“ Sinnvoller sei es, verwendete Putzlappen stets trocknen zu lassen und regelmäßig heiß zu waschen.
Quelle: Apotheken-Umschau - Sind Putzmittel gefährlich?