Neue Fakten zu Handy und Tumorgefahr

Der normale Gebrauch eines Mobiltelefons erhöht nicht das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken. Das ist das wesentliche Ergebnis der Interphone-Studie, einer großen internationalen Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Allerdings kann die im International Journal of Epidemiology veröffentlichte Studie keine allerletzte Sicherheit bieten. Untersucht wurde die Gefahr, an einem Meningeom oder einem Gliom, den häufigsten Hirntumoren, zu erkranken. Nach ihren Telefoniergewohnheiten befragt wurden dazu insgesamt 2765 Gliom- und 2425 Meningeom-Patienten. Verglichen wurden diese beiden Gruppen mit 7658 gesunden Vergleichspersonen, um so herauszufinden, ob Tumorpatienten tendenziell länger mit dem Handy telefonierten als Gesunde. Wie sich herausstellte, war insgesamt das regelmäßige mobile Telefonieren nicht mit einer höheren Tumorhäufigkeit verbunden. Es war statistisch sogar mit einem um 20 Prozent erniedrigten Hirntumorrisiko verknüpft.

Quelle: Zeit.de - Krebsrisiko - Schädlichkeit von Strahlen bleibt unbewiesen