Homocystein wird mit Demenz, Arteriosklerose, Osteoporose und anderen Leiden in einen engen Zusammenhang gebracht. Auslöser ist in der Regel ein Mangel an B-Vitaminen, der durch einen Homocystein-Senker wie Synervit ausgeglichen werden sollte. Aber was nur wenige wissen: Manchmal ist ein zu hoher Homocysteinspiegel aber auch Folge der Einnahme von Medikamenten. Wer regelmäßig zur Unterdrückung seiner Magensäureproduktion Protonenpumpenhemmer wie beispielsweise Omeprazol einnimmt, der beeinträchtigt gleichzeitig die Aufnahme von Vitamin B12 über die Magenschleimhaut und verschlechtert somit seine Chancen, Homocystein effektiv zu neutralisieren. Bei Asthma-Patienten, die zur Erweiterung ihrer Bronchien regelmäßig Theophyllin verwenden, kann dies ebenfalls zu erhöhten Homocysteinwerten führen, denn Theophyllin kann einen Vitamin B6-Mangel hervorrufen – und dieses Vitamin wird für den Homcysteinabbau benötigt. Das in der Therapie der Parkinson-Krankheit häufig eingesetzte Medikament L-DOPA lässt in der meist notwendigen Dauerbehandlung ebenfalls die Homocysteinwerte deutlich ansteigen.
Quelle: Eigenbericht