Joggen und Fitnessstudio reichen schon längst nicht mehr aus. Wer etwas auf sich hält, trainiert auch sein Hirn. Darauf spezialisierte Computerprogramme und Bücher sind wahre Kassenschlager. Doch eine gemeinsame Studie der britischen Cambridge University und der BBC lässt am Erfolg der Schinderei zumindest zweifeln.An der Studie hatten knapp 11.500 Erwachsene zwischen 18 und 60 Jahren teilgenommen. Sie mussten sechs Wochen lang Übungen auf der Wissenschaftsinternetseite der BBC absolvieren. Dabei trainierten sie unter anderem logisches Denken, Gedächtnis, räumliches Sehvermögen und Konzentrationsfähigkeit.nDie Gehirnfunktion wurde vor und nach dem Training bewertet. Es zeigte sich, dass sich die dabei erzielten Erfolge nicht auf andere mentale Bereiche übertragen ließen. Die Testpersonen konnten zwar ihre Leistung bei den speziellen Spielen verbessern. Bei Aufgaben, die sie nicht trainiert hatten, wurden sie allerdings nicht besser. Das galt auch für Spiele, die den ursprünglichen ähnlich waren, schreiben die Forscher.
Quelle: Gehirnjogging und der Nutzen als Studie - gute Zusammenfassung der Studie
Quelle: Nature - Komplette Studie als PDF