Menschen, die nur gelegentlich einen zu hohen Blutdruck haben, sind einem höheren Schlaganfall- Risiko ausgesetzt als jene, bei denen der Blutdruck gleichbleibend hoch ist. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung unter der Leitung des Department of Clinical Neurology an der University of Oxford gekommen. Die aktuellen Forschungsergebnisse legen nahe, dass Ärzte gelegentlich hohe Werte nicht mehr ignorieren sollten. Die englische Stroke Association forderte sogar, dass die landesweiten Richtlinien zur Schlaganfall-Bekämpfung entsprechend überarbeitet werden. Für die erste einer ganzen Reihe von Studien untersuchten britische und schwedische Wissenschaftler die Abweichungen der Blutdruckwerte in den Krankenakten von tausenden Patienten. Dabei zeigte sich sehr eindeutig, dass Menschen mit verschiedene, schwankenden Ergebnissen bei mehreren Arztbesuchen das größte Schlaganfall-Risiko entwickelten. Es spielte dabei interessanterweise keine Rolle, wie hoch ihr Blutdruck im Durchschnitt war.
Quelle: Innovationsreport.de - Blutdruckschwankungen: Warnung vor Schlaganfall